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«Maurer hat recht, wenn er die Loyalität der Secondos infrage stellt»

Sefika Garibovic therapiert Jugendliche, ist SVP-Mitglied und versteht die Loyalitätszweifel von Bundesrat Ueli Maurer. Ein Gespräch über Hass und Heimatliebe.

Ana Matijasevic

Frau Garibovic, Bundesrat Ueli Maurer zweifelte jüngst an der Loyalität von Secondos in der Armee.Was sagen Sie dazu? Die Zweifel sind zum Teil realistisch. Jugendliche, vor allem junge Männer, die einer fremden Kultur angehören, haben bereits in der Grundschule ein anderes Verhalten als Schweizer Kinder. Anstatt diesen jungen Leuten Heimatkunde, Werte und Normen der Schweizer Kultur zu vermitteln, wird ihnen eher bewusst gemacht, dass sie anders sind. In den Schweizer Schulen haben wir leider immer noch keine Fächer, die diesen Jugendlichen beibringen, dieses Land lieb zu haben.

Was ist die Folge? Oft sind diese Jugendlichen stigmatisiert und bilden schnell Gruppen. Wenn darin wenige oder gar keine Schweizer sind, bildet sich schnell eine Form von Hass gegenüber dem Land. Das trifft natürlich nicht auf alle zu, aber grösstenteils beobachte ich das leider schon.

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