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Die Schweiz, ein Land von Vielfliegern

Die Schweizer reisen gerne viel und weit, auch mit dem Flugzeug. Ihre Klimabilanz ist entsprechend dürftig – und kaum mit dem Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft zu vereinbaren.

Blick aus dem Fenster auf den Flügel eines Swiss-Jets unterwegs nach Chicago. Foto: Christian Beutler (Keystone)
Blick aus dem Fenster auf den Flügel eines Swiss-Jets unterwegs nach Chicago. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Aufschlussreich sind die Werte trotz Unschärfen in der Ökobilanzierung gleichwohl, und zwar vor dem Hintergrund der teils ehrgeizigen energiepolitischen Ziele, die sich Teile der Schweiz gesetzt haben. Die Stadtzürcher Bevölkerung zum Beispiel hat vor sechs Jahren mit überwältigender Mehrheit dem Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft zugestimmt. Damit verknüpft ist das Vorhaben, die Emissionen von heute rund 13 Tonnen CO2 pro Person und Jahr auf ein Niveau von 1 Tonne zu drücken. Wie schwierig das zu erreichen ist, zeigt sich dank der ESU-Studie eindrücklich: Die Hälfte der untersuchten Ferienszenarien überschreitet den angestrebten Zielwert. Flugreisen, so der Befund, sind in einer 2000-Watt-Gesellschaft kaum mehr möglich, zumindest solange der Flugverkehr auf fossile Treibstoffe angewiesen ist.

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