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Das Schaufenster für Bündner Genüsse

Eine Plattform zur Förderung alpiner Kulinarik verbindet Produzenten auf dem Berg und Genussmenschen im Tal. Über 100 Anbieter sind schon dabei.

Graubünden ist der Kanton der 1000 Gipfel und 150 Täler. Graubünden ist aber auch der Kanton der passionierten Landwirte, Bäcker, Metzger und Imker – eine alpine Genuss-Hochburg, deren Menschen ihre Traditionen pflegen und seit jeher im Einklang mit der Natur leben. Damit der kulinarische Reichtum erhalten bleibt, gibt es die Marketing- und Kommunikationsplattform alpinavera. Sie erschliesst Absatzmärkte und Verkaufskanäle, verkürzt mit ihrem Onlineshop sowie diversen Verkaufspartnern die Distanz zwischen Produzenten und Kunden. Wer in Zürich, Bern oder Basel eine Gemswurst der Metzgerei Curschellas in Sedrun essen oder sein Frühstücksbrot mit Kastanienhonig von der Apicoltura Santi im Misox veredeln möchte, klickt einfach im Webshop von alpinavera das entsprechende Produkt an und holt es nach erfolgtem Versand bequem aus dem Briefkasten.

Produkte, die zu mindestens 80 Prozent aus regionalen Zutaten bestehen, dürfen das Gütesiegel regio.garantie tragen, wenn zwei Drittel der Wertschöpfung in Graubünden erbracht werden. Ein kleiner Sonderfall sind Erzeugnisse, die zum kulinarischen Erbe der Schweiz gehören: Sollten die notwendigen Zutaten in der Region nicht verfügbar sein, dürfen die Produzenten auf Produkte aus anderen Gebieten des Landes zurückgreifen – unter Berücksichtigung der 80-Prozent-Quote. Die unabhängige Kontroll- und Zertifizierungsstelle bio.inspecta prüft die ausgezeichneten Betriebe alle zwei Jahre auf Herz und Nieren.

Unter dem Dach des Trägervereins alpinavera, das auch die Kantone Glarus, Tessin und Uri abdeckt, versammeln sich bereits über 100 Produzenten aus Graubünden. Da ist zum Beispiel die Fischzucht Lumare in Cumbel im Val Lumnezia, deren Inhaber Curdin Capeder auch Andreas Caminadas Dreisterne-Restaurant Schloss Schauenstein in Fürstenau mit delikaten Saiblingen beliefert. Oder Reto Schmids Conditoria in Sedrun, die es mit der wohl kleinsten Nusstorte der Welt zu internationaler Bekanntheit gebracht hat. Auch der Angushof Thöni aus dem Bergdorf Stierva ist mit dabei und bereichert die alpinavera-Familie mit extra lang abgehangenem Angus-Naturabeef aus vorbildlicher Tierhaltung. Für das kulinarisch innovative Graubünden stehen überdies die Biereria Tschlin, die seit zehn Jahren Bier aus reiner Bündner Gerste braut, oder die Genossenschaft Gran Alpin in Tiefencastel, die schon mehr als drei Jahrzehnte lang den ökologischen Ackerbau in der Bergtälern des Kantons fördert. Neben Getreidekörnern und -flocken bietet sie auch Mehl, Rollgerste und verschiedene Bio-Pastasorten an.

Wenn Sie jetzt Appetit auf Graubünden haben, besuchen Sie einfach die Website von alpinavera. Und freuen Sie sich auf zahlreiche weitere kulinarische Entdeckungen!

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