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Der Sternekoch, der selbst aus schwarzen Bananen etwas zaubert

Wir haben uns mit Nenad Mlinarevic, dem «Gault Millau»-Koch des Jahres 2016, über Lebensmittel unterhalten, die nicht mehr frisch sind oder keiner kauft.

Verwertet Reste auf hohem Niveau: Sternekoch Nenad Mlinarevic.

Ein Drittel der Lebensmittel in der Schweiz wird quasi für den Abfall produziert: Jedes Jahr landen 2,3 Millionen Tonnen Obst, Gemüse, Fleisch oder Käse statt in hungrigen Mägen im Müll. Davon werden 100'000 Tonnen nicht weiterverwertet, sondern direkt verbrannt. 45 Prozent dieser Abfälle entstehen in den Privathaushalten.

Nenad Mlinarevic, «Gault Millau»-Koch des Jahres 2016, setzt sich dafür ein, dass mehr Reste verwertet und weniger Lebensmittelabfälle produziert werden. Als Chefkoch im Restaurant Focus im Park Hotel Vitznau verwendet er oft Zutaten, die sonst nicht mehr verkauft würden, wie zum Beispiel Schinken-Anschnitte.

Im Rahmen des Themenmonats Rübis&Stübis hat Nenad im Gerolds Garten in Zürich gekocht. Wir haben ihn getroffen und ihn gefragt, was man mit Lebensmitteln macht, die nicht mehr ganz frisch sind (s. Videobeitrag). Ausserdem wollten wir wissen, was er eklig findet und wann er dann trotzdem mal etwas wegschmeisst.

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