Zum Hauptinhalt springen

Die japanische Welle

In vielen italienischen und französischen Spitzenrestaurants stehen Japaner in der Küche. Vor allem in Italien finden sie durchaus Ähnlichkeiten zu ihrer eigenen Küchentradition.

Nachwuchs für Sterneküchen: Japanische Studenten an der Hotelfachschule Tsuji, aus der 40 Prozent aller Köche in Japans Spitzenrestaurants stammen. Foto: Getty Images
Nachwuchs für Sterneküchen: Japanische Studenten an der Hotelfachschule Tsuji, aus der 40 Prozent aller Köche in Japans Spitzenrestaurants stammen. Foto: Getty Images

Vor ein paar Jahren fiel mir während eines Aufenthalts in der Emilia Romagna spätabends in einer Bar ein junger Japaner in Kochuniform auf. Er sass ganz alleine da, hatte ein Büchlein vor sich und machte sich Notizen. Eine Stunde verging, dann noch eine: Der vielleicht 20-jährige Mann hörte nicht auf zu schreiben. Ich wies meinen Begleiter auf das vermeintliche Kuriosum hin – und bekam zur Antwort, dass Japaner in den Küchen Italiens durchaus nichts Ungewöhnliches seien. Tatsächlich strömen sie schon seit zwei Jahrzehnten ins Land, um zu lernen, wie man Pasta macht oder Risotto kocht. Auch die Spitzengastronomie – und gerade sie – greift gern auf Personal aus Fernost zurück.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.