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Die Nummer 1 ist das Butterbrot

Bei den Köchen hagelt es Sterne und Punkte. Doch welcher Rangliste kann man trauen?

Sterne? Punkte? Hauben? Der bekannteste Restaurantführer der Schweiz ist der «Gault Millau». Er bewertet über 800 Restaurants und vergibt dazu in aller Regel zwischen 12 und 19 Punkte. Zudem werden alljährlich mehrere Titel à la «Koch des Jahres» vergeben. Damit kann das Erscheinen des roten Büchleins publizistisch ausgeschlachtet werden. Das grosse Plus am «Gault»: Alle Restaurants sind ausführlich mit Texten beschrieben – darin steckt viel Information und, vor allem, Gesprächsstoff.

An zweiter Stelle der Aufmerksamkeit steht der «Guide Michelin»: Hier sind Restaurants vor allem mit ein, zwei oder drei Sternen dekoriert; nur jahrelange Konstanz führt zur höchsten Wertung. Anders gesagt: Dieser Gastroführer ist beständiger in seinen Urteilen, die Sterne werden allerdings textlich nicht begründet. Interessant sind die «Bib»-Lokale im Buch: Restaurants, die auf einer Art Warteposition sind und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis versprechen. Ein weiteres Plus: Die Lokale werden anonym aufgrund einer Checkliste getestet.

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