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So bringen Sie Ihr Gemüsebeet richtig zum Blühen

Wer die richtigen Pflanzen miteinander wachsen lässt, hat höhere Erträge und weniger Schädlinge.

Eine gängige Praxis im Bionutzgarten ist die Mischkultur. Diese Anbauform, bei der man verschiedene Pflanzen nebeneinander wachsen lässt, hat im Vergleich zur Monokultur eine ganze Reihe von Vorteilen: Unterschiedliche Wuchs­formen nutzen den Platz und das Licht optimal aus. Die Kombination von verschiedenen Wurzeltypen (Flach- und Tiefwurzler) erlauben die Wasser- und Nährstoffaufnahme in der gesamten fruchtbaren Bodentiefe. Die unterschiedlichen Nährstoffbedürfnisse der einzelnen Pflanzen verhindern zudem, dass der Boden auslaugt. Das Stichwort dazu lautet Bodenmüdigkeit – auch Böden können müde werden bei einseitiger Belastung.

Des Weiteren ist bei Mischkulturen der Befall von Schädlingen geringer, weil diese, meist über den Geruchssinn, ihre Wirtspflanze inmitten der Vielfalt nicht mehr so einfach finden. Die Pflanzen beschützen sich also gegenseitig und vergesellschaften sich.

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