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«Ich habe eine Scheissangst»

Business sei der Tod der Kreativität, findet René Redzepi. Fotos: Robin van Lonkhuijsen (EPA, Keystone)

Nach 13 Jahren werden Ende ­Februar die letzten Menüs im Noma serviert. Sind Sie traurig?

Was wäre Ihr grösster Albtraum für den neuen Ort?

Was glauben Sie, welche Ihrer Eigenschaften machten den bisherigen Erfolg möglich?

Was treibt Sie heute an?

Was denken Ihre Eltern über das Noma?

Haben Sie jemals erwartet, dass das Noma so erfolgreich wird?

«In Japan ist mir klar geworden, dass ein Restaurant ein lebenslanger Prozess ist.»

Und dann hat man irgendwann das Gefühl: Wir sollten bald schliessen?

Viele würden sagen: Sie sind der Erfinder der nordischen Küche. Purismus. Frische, regionale ­Produkte. Viele Köche machen sich da weniger Gedanken.

Spitzenköche sind sich generell nicht darüber im Klaren, wie sie Regionalküche definieren sollen.

Aber die Menüform löst sich doch bereits auf.

Sie ziehen auf ein Areal in der ­Freistadt Christiania in Kopenhagen.

«Wenn wir nicht bis nächsten Dezember eröffnen, sind wir pleite.»

Wie sucht man Ersatz für das Noma?

Auf den Bildern sieht das Gelände noch ziemlich wüst aus.

Wie muss man sich einen solchen Umzug logistisch vorstellen?

Ist es ein Risiko? Manche behaupten ja, der Hype um die nordische Küche nähere sich dem Ende.

Wie motivieren Sie sich da? Bei diesem Tempo?

Und dieses ins Manische gestiegene Interesse am Essen der vergangenen Jahre? Droht die Übersättigung?