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Transfermarkt der Spitzenköche

Die «ehrenwerte Kochgesellschaft» ist eng verknüpft. Ein guter Ruf ist unabdingbar. Wer einen Koch von Rang und Namen will, braucht Zugang zu diesem Netzwerk und muss etwas bieten.

Der alte und der neue Mesa-Koch: Links Marcus Lindner 2009 im Mesa, rechts Antionio Colaianni 2006 im Il Casale.
Der alte und der neue Mesa-Koch: Links Marcus Lindner 2009 im Mesa, rechts Antionio Colaianni 2006 im Il Casale.
Tages-Anzeiger

Die Geschichte geht so: Das Mesa war irgendein Restaurant in Zürich. Dann spannten Linda Mühlemann und Marcus G. Lindner zusammen und verhalfen dem Restaurant zu einem Höhenflug. Lindner zauberte am Herd, Besitzerin Mühlemann zog im Hintergrund die Fäden. Die Kritiker entdeckten das Lokal und überschlugen sich nach anfänglicher Skepsis in ihrem Lob: Lindner fusioniere «Undenkbares zu einem Geschmackserlebnis der gehobenen Art», das Mesa sei «gewissermassen das Opernhaus der Gourmets in Zürich».

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