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Mit der Präsentation von Fleisch neue Realitäten schaffen

Soll das Tabu des Tötens an der Theke gezeigt werden – oder eben genau nicht? Zwei unterschiedliche Ansätze im Vergleich.

Bestes Fleisch von glücklichen Tieren, so die Message: Vitrine in der Metzgerei Hatecke in Zürich. Foto: Sabina Bobst
Bestes Fleisch von glücklichen Tieren, so die Message: Vitrine in der Metzgerei Hatecke in Zürich. Foto: Sabina Bobst

In ihrem lichtdurchfluteten Geschäft am Zürcher Löwen­platz präsentiert die Bündner Metzgerei Hatecke bestes Fleisch. Das Besondere ist aber nicht allein, welche Qualität an Ware in der Vitrine liegt, sondern wie die Ware gezeigt wird. Neben den berühmt gewordenen Salsiz im Toblerone-Format und den tiefroten Bündnerfleischriegeln sind es aus­gesuchte Teile vom Rind und vom Kalb, alle sauber pariert geputzt und so drapiert, als hätte der Mensch, der die Vitrine betreut, früher bei einem Schaufensterdekorateur für Lu­xusartikel gearbeitet, Stichwort: Im Purismus liegt die Kraft.

Wie Kunst: Bündnerfleisch in der Metzgerei Hatecke in Zürich. Foto: Sabina Bobst
Wie Kunst: Bündnerfleisch in der Metzgerei Hatecke in Zürich. Foto: Sabina Bobst

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