Zum Hauptinhalt springen

Winzer fürchten die Kirschessigfliege

Winter, schlag zu! Ein paar frostige Februartage würden nicht schaden, um die Probleme mit Drosophila suzukii zu verkleinern.

Legt ihre Eier am liebsten in rote Früchte: Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii). Foto: PD
Legt ihre Eier am liebsten in rote Früchte: Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii). Foto: PD

Sie war der grosse Schreck für die Winzer im vergangenen Jahr: die Drosophila suzukii, auch bekannt als Kirschessigfliege. Das ungefähr drei Millimeter lange Insekt legt seine Eier ins Fruchtfleisch von reifen Früchten – darunter eben auch Rotweintrauben – und richtet damit beträchtlichen Schaden an. Man geht davon aus, dass die enttäuschende letztjährige Schweizer Weinernte, die ungefähr zehn Prozent unter dem jährlichen Durchschnitt lag, zum Teil auf den Schädling zurückzuführen war; der verregnete Sommer tat das Seinige dazu. Die Ernte wäre wohl vielerorts noch ­kleiner ausgefallen, hätten nicht etliche Helfer bei der Weinlese Zusatzstunden geleistet. Dies war nötig, weil in vielen Reblagen jede einzelne Traube in der Hand gedreht und genau angeschaut werden musste. Mancherorts war der Zeitaufwand für die «Wümmet», gerechnet in Arbeitsstunden, bis zu viermal grösser als üblich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.