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«Geld zu haben, bedeutet Stress»

Die Luxushotellerie gerät zunehmend in die Hand von Milliardären und Finanzinvestoren. Das erschwert die Aufgabe für Andrea Scherz, Direktor des inhabergeführten Palace in Gstaad.

Aufwärtstrend: Das Luxushotel Palace strahlt trotz harter Konkurrenz über Gstaad.
Aufwärtstrend: Das Luxushotel Palace strahlt trotz harter Konkurrenz über Gstaad.
Jörg Müller

Herr Scherz, wie lief das Weihnachts- und Neujahrsgeschäft im Palace? Sind die Kunden in Konsumlaune?

Wir sind für diese zwei Wochen immer schon ein Jahr vorher ausgebucht. Die Einnahmen aus Konsumation, Wellness und Dienstleistungen lagen diesmal rund 4 Prozent über dem Vorjahr. Es geht nach vier schwierigen Jahren also wieder aufwärts. Salopp formuliert: Die Gäste trinken wieder vermehrt Champagner – einstweilen aber noch eher die Flasche für 280 Franken als jene für 700 Franken. Man gönnt sich also wieder was, aber ich sehe noch keine Anzeichen von Euphorie.

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