…47 Jahren: Das Rätsel geht weiter

Am 24. November 1963 erschiesst Jack Ruby den Kennedy-Mörder Lee Harvey Oswald.

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Der polnisch-jüdische Einwanderer mit dem Namen Jack Leon Ruby gerät schnell in kriminelle Machenschaften. Bis er schliesslich wegen Mordes hinter Gitter muss.

Die Tat und die Motive

Schon mit 16 Jahren gehört Al Capone zu seinen Auftraggebern. Sein Geld verdient er anfänglich durch Schwarzmarktverkäufe und durch Betrug bei Pferdewetten. Später werden seine Nachtclubs zur Haupteinnahmequelle.

Ruby ist wegen seinen Darbietungen oder Verstössen gegen Ausschankbestimmungen in seinem Lokal immer wieder vor Gericht. Am 24. November 1963 erschiesst der Kleinkriminelle den mutmasslichen Mörder von John F. Kennedy, Lee Harvey Oswald, im Keller des Polizeigebäudes von Dallas. Für seine Tat wird er zum Tod verurteilt.

Rubys geistiger Zustand hat sich seit dem Prozess zusehends verschlechtert. Anfänglich soll er die Tat Jacky Kennedy zuliebe begangen habe. Doch schon wenig später wird er dem Gefängnispsychologen erzählen, dass er erpresst wurde. Und in einem Fernsehinterview, welches er in einer Pause seiner Gerichtsverhandlung gibt, sagt er: «Die Welt wird niemals die Wahrheit erfahren, mit anderen Worten meine wahren Motive.»

Kurz bevor der Fall erneut aufgerollt werden kann, stirbt Ruby im Spital in Dallas an Lungenkrebs.

Erstellt: 23.11.2010, 15:24 Uhr

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