…478 Jahren: Die Schlacht von Cajamarca

Am 16. November 1532 massakriert der spanische Konquistador Francisco Pizarro 4000 unbewaffnete Inkas.

Das Gemetzel: Die Spanier gehen auf die Wehrlosen Inka los.

Das Gemetzel: Die Spanier gehen auf die Wehrlosen Inka los.

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Der Entdecker und Eroberer Pizarro erforscht mit seinen Männern die Pazifikküste Südamerikas. Nach der Gründung der ersten spanischen Stadt auf dem heutigen Gebiet von Peru dringt er weiter ins Landesinnere ein und trifft auf die Inkas.

Aus dem Hinterhalt

Der Inkaherrscher Atahualpa und seine Männer lassen die Eindringlinge in ihr Herrschaftsgebiet, denn sie glauben, dass diese nur friedliche Absichten haben. Nachdem die Inkas die Stadt Cajamarca geräumt haben, zieht Pizarro mit seinen Männer dort ein. Sein Plan: Er will den Inkaherrscher zu sich einladen und inmitten seiner Armee gefangen nehmen.

Atahualpa nimmt die Einladung an und kommt mit seiner Gefolgschaft, denen aber nur Unterkunft gewährt wird, wenn sie die Waffen zurücklassen. So geschieht es, dass die völlig unbewaffneten Inkas, die Rüstungen aus Baumwolle und Leder besitzen auf die mit Stahl bewaffneten Spanier stossen. Innerhalb einer halben Stunde tötet Pizarro mit Kanonen, Arkebusen und seinem kleinen Heer (ungefähr 200 Mann) die rund 4000 Inkas. Zuerst werden die Kanonen und Arkebusen eingesetzt, danach gehen die Spanier mit Blankwaffen zum Angriff über und richten ein Gemetzel an.

Atahualpa wird gefangen genommen und zu einem späteren Zeitpunkt erdrosselt. Pizarro setzt seinen Eroberungszug unbeirrt fort und nimmt wenig später auch noch die Inkahauptstadt Cuzco ein.

Erstellt: 15.11.2010, 15:35 Uhr

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