…479 Jahren: Juan Diego und die Maria-Erscheinung

Am 12. Dezember 1531 erscheint Juan Diego zum vierten Mal die Jungfrau Maria.

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«Er spricht wie ein Adler» oder Cuauhtlatoatzin, wie sein Name in der Stammsprache Nahuatl heisst, ist ein und derselbe. Ein Heiliger, mit dem Namen Juan Diego, den es vielleicht nie gegeben hat. Was es aber tatsächlich gibt: Die Basilica de Guadalupe, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Lateinamerika.

Erscheinung und Bau

Im Volk der Chichimeken aufgewachsen tritt Cuauhtlatoatzin mit etwa 50 Jahren zum Christentum über. Bei seiner Taufe erhält er den Namen Juan Diego.

Auf dem Berg Tepeyac erscheint ihm die Jungfrau Maria drei Mal, zum letzten Mal am 12. Dezember 1531. Als indigene Frau spricht sie zu ihm und gibt ihm den Auftrag ihr zu Ehren eine Kappelle zu errichten. Der Bischof zeigt sich anfänglich skeptisch. Nachdem Diego ihm Rosen bringt, die an der Stelle der Erscheinung gewachsen sind und diese vor dem Bischof ausbreitet, zeichnet sich in Diegos Mantel das Bild der Jungfrau Maria ab. Der Bischof glaubt darin die Jungfrau von Guadalupe zu erkennen, die in Spanien verehrt wird und gibt den Befehl, die Kappelle zu bauen.

Bis heute ist die Existenz des Juan Diego historisch nicht belegt. Auch die Erscheinungen der Jungfrau Maria sind bis heute Legenden geblieben. Die Basilica de Guadalupe in einem Vorort von Mexiko City ist aber wahrhaftig.

Erstellt: 03.12.2010, 08:29 Uhr

Juan Diego aus der Kolonialzeit: Gemälde von Miguel Cabrera.

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