Die heimlichen Liebhaberinnen und der Papst

26 Frauen erbaten beim Papst eine Audienz – sie alle haben oder hatten heimliche Liebschaften mit Geistlichen. Ihre Forderungen formulierten sie in einem Schreiben.

Frauen erhoffen sich von ihm das Ende des Zölibats: Papst Franziskus. (Archivbild)

Frauen erhoffen sich von ihm das Ende des Zölibats: Papst Franziskus. (Archivbild) Bild: Keystone

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Eine Gruppe von heimlichen Geliebten katholischer Geistlicher hat Papst Franziskus laut einem Medienbericht zur Aufgabe des Zölibats für Priester aufgefordert. Die 26 Frauen erbaten in ihrem offenen Brief zudem eine Audienz, wie die italienische Tageszeitung «La Stampa» gestern berichtete.

Sie alle hätten eine Liebesaffäre mit einem Geistlichen gehabt oder erlebten sie gerade. Die Frauen betonten das Leiden, das eine solche geheime Affäre mit sich bringe.

«Etwas könnte sich ändern, nicht nur für uns, sondern für das Wohl der ganzen Kirche», zitierte die Zeitung aus dem offenen Brief. Die Frauen argumentieren laut «La Stampa», ein Pfarrer, der seine Berufung nicht wegen einer Ehe aufgeben müsse und von Frau und Kindern gestützt werde, könne «Jesus und der Gemeinde» besser dienen. (mrs/sda)

Erstellt: 19.05.2014, 08:28 Uhr

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