Kolumne

Machen Sie mehr aus Weihnachten

Das Fest der Liebe ist insbesondere für Paare eine grosse Prüfung. Wir wissen, wie Sie garantiert durchfallen.

An Weihnachten trügt mitunter auch der Heiligenschein: In Madame Tussauds Wachsfiguren-Kabinett inszenieren sich Models um einen wächsernen George Clooney im Weihnachtsmann-Kostüm.

An Weihnachten trügt mitunter auch der Heiligenschein: In Madame Tussauds Wachsfiguren-Kabinett inszenieren sich Models um einen wächsernen George Clooney im Weihnachtsmann-Kostüm. Bild: Reuters

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Der Dezember hat es meist in sich – schliesslich will das grosse Fest der Liebe vorbereitet sein, und das möglichst perfekt. Wie viel Zeit und Geduld es kostet, in überfüllten Geschäften nach den richtigen Geschenken zu suchen, mit der Verwandtschaft über einen allgemeinverträglichen Rahmen zu verhandeln oder für die Vegetarier ein Spezialmenü zusammenzustellen, muss an dieser Stelle kaum näher erläutert werden.

So ist es denn auch wenig erstaunlich, dass kein anderer Monat so stressig ist für die Partnerschaft, wie der letzte des Jahres. Während draussen leise der Schnee rieselt, wirds drinnen laut. So laut gar, dass rund jede und jeder Fünfte eine Trennung erwägt, behauptet jedenfalls eine neue Studie des britischen Rechtsberatungsunternehmens Seddons. Streit ums Geld, um die Gästeliste oder auch die Aufteilung der überbordenden Vorbereitungen lassen Mann und Frau des Öfteren aus der Haut fahren, durchschnittlich viermal täglich gar. (Lesen Sie auch: «Wie hoch ist Ihr Streitlevel?»)

Stille Nacht, alles kracht

Dass die Feiertage selbst mit solchem Vorlauf nicht unbedingt unter einem friedlichen Weihnachtsstern stehen, versteht sich nicht nur von selbst, sondern ist auch bereits unzählige Male bewiesen worden. Und damit auch diesmal alles so kommt, wie es muss, halten Sie sich am besten an diese 10 Ratschläge. (Lesen Sie auch: «10 Warnsignale, dass Ihre Beziehung bald Schiffbruch erleidet»)

1. Lassen Sie den anderen alles organisieren. Wirklich alles – von der Menüplanung, dem Geschenkkauf bis hin zum Hausputz. Dann reicht nur noch eine kleine kritische Bemerkung, und schon ist nicht nur das Fest, sondern auch die Liebe vergessen. Auf jeden Fall zumindest vorübergehend.

2. Pochen Sie unbedingt darauf, die Feiertage wieder bei Ihren Schwiegereltern zu verbringen. Und zwar nicht nur den Weihnachtsabend, sondern wirklich alle Feiertage. Schliesslich müssen die Streitereien vom letzten Jahr noch beendet werden.

3. Das wiederum gelingt besonders gut, wenn Sie grundsätzlich über keinen einzigen Witz des Schwiegervaters lachen oder jeden Gang, den die Schwiegermutter vorsetzt, kaum angerührt und kommentarlos in die Küche zurückbringen. Notfalls tun es aber auch spitze, gut platzierte Bemerkungen.

Die Ex sorgt garantiert für Stimmung

4. Dekorieren Sie Fenster, Balkone, Wände und Tannenbaum mit blinkenden Lichtern, Lametta und sonstigem Glitzerzeug. Hauptsache, Ihnen gefällt es. Schliesslich ist nur einmal im Jahr Weihnachten, da können die Geschmäcker noch so verschieden sein.

5. Legen Sie viel Wert auf eine gut durchdachte Zusammensetzung der Gäste: Unbedingt kommen muss die Tante, die Ihren Ex-Freund oder Ihre Ex-Freundin viel intelligenter, sympathischer oder was auch immer fand, damit sie das wieder einmal aufs Tapet bringen kann. Für Abwechslung kann aber auch die neurotische Single-Freundin sorgen, die sich schon im Jahr zuvor immer wieder tränenüberströmt im Bad eingeschlossen hat. Lesen Sie dazu auch: «Die 5 Dating-Fehler der Frauen»)

6. Trinken Sie am besten etwas mehr als genug. Dann sind Sie kommunikativer und können Beziehungsprobleme gleich im trauten Kreis der ganzen Verwandtschaft diskutieren.

7. Oder Sie haben dann endlich den Mut, den Bruder oder die Schwester Ihres Partners anzubaggern. So oft sehen Sie sich ja nicht, packen Sie die Gelegenheit also beim Schopf. Lesen Sie auch: «Wer sich schnell mal abschleppen lässt»)

Geben Sie so viel Geld aus, wie Sie nur können!

8. Warten Sie, bis sich nach der ganzen Hektik endlich Gemütlichkeit breitgemacht hat. Das ist der richtige Moment, um mit Aufräumen zu beginnen.

9. Geben Sie so viel Geld aus, wie Sie nur können. Nur das teuerste Geschenk ist gut genug. (Lesen Sie auch: «Was sich Frauen wirklich wünschen») Und beim Essen und Trinken zu sparen, ist sowieso geschmacklos. Plündern Sie das gemeinsame Konto, denn wie gesagt: Es ist nur einmal im Jahr Weihnachten.

10. Apropos Geschenke: Kaufen Sie für alle Anwesenden eins, ausser für Ihren Partner/Ihre Partnerin.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage. Und wenn wir in unserer Liste etwas vergessen haben sollten, dann diskutieren Sie hier mit.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Möchten Sie mehr zum Thema erfahren? Dann lesen Sie auch: «So trennen Sie sich richtig – die besten Tipps zum Schlussmachen» auf Clack.ch – Ihrem Online-Magazin.

Erstellt: 22.12.2011, 21:49 Uhr

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