«Meine Chefin sieht, ob ich arbeite»

Swisscom-Mitarbeiter Matthias Kleefoot arbeitet einen Tag zu Hause. Wie sind seine Erfahrungen? Ein Gespräch über Selbstdisziplin und einsames Arbeiten.

Ohne Selbstdisziplin gehts nicht: Matthias Kleefoot über seinen «Home Office Day». (Video: Jan Derrer)

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Am 19. Mai ist «Home Office Day». Mitarbeiter sollen an diesem Tag von zu Hause aus arbeiten. Hinter der Aktion stehen die Swisscom, Microsoft und die SBB. Der Home Office Day soll aufzeigen, dass tageweises Arbeiten zu Hause einen Beitrag an den Umweltschutz leistet und dass das Pendeln entfällt. Aber auch die Produktivität und Lebensqualität sollen dank freier Zeiteinteilung steigen.

Für den PR-Assistenten Matthias Kleefoot hat das Arbeiten von zu Hause aus durchaus seine Vorteile. Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat ihn zu Hause in Winterthur an seinem Home Office Day besucht. Einmal pro Woche arbeitet er von zu Hause aus. Er schätzt vor allem die Ruhe an seinem Heimarbeitsplatz. Und dank der modernen Kommunikationstechnologien ist auch der Kontakt mit dem «richtigen» Büro in Zürich gewährleistet. Eines wird jedoch klar: Ohne Selbstdisziplin geht es nicht.

Erstellt: 16.05.2011, 15:23 Uhr

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