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Alpinisten liefern uns den Thrill

Dass Topbergsteiger in Todesnähe klettern, hat seinen guten Grund.

Ein Traumberg, aber auch eine Herausforderung, die immer wieder Todesopfer fordert: Der Shisha Pangma. Foto: Getty
Ein Traumberg, aber auch eine Herausforderung, die immer wieder Todesopfer fordert: Der Shisha Pangma. Foto: Getty

Die Kritik klingt immer etwa gleich, wenn Spitzenalpinisten sterben: Ach, diese Rekordsucht, heisst es dann. Das ist doch krank. Sind diese Wahnsinnigen nicht selbst schuld? Sie begeben sich in unkontrollierbare Situationen, nur des Adrenalins wegen, des Ruhms.

Seit der Deutsche Sebastian Haag und der Italiener Andrea Zambaldi letzte Woche am Shisha Pangma bei einem Lawinenunglück umgekommen sind, tönt es wieder so. Die zwei waren mit Ueli Steck und mit Haags Berg­partner Benedikt Böhm kurz vor dem Gipfel. Für das deutsche Duo war es Teil eines Rekordversuchs: Haag und Böhm wollten zwei Achttausender innert weniger Tage besteigen und die 170 Kilometer dazwischen mit dem Mountainbike zurücklegen.

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