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Als ein Jodler Hunderten von Zuschauern eine Gänsehaut auf die Unterarme zauberte

150'000 Besucher kamen am Wochenende nach Interlaken, um sich Volksmusik anzuhören – weniger als erwartet. Von historischen, andächtigen und ärgerlichen Momenten des viertägigen Heimat-Happenings.

Versöhnliches Ende: Der Umzug am Sonntagnachmittag fand bei herrlichem Wetter und vor 70'000 Zuschauern statt.
Versöhnliches Ende: Der Umzug am Sonntagnachmittag fand bei herrlichem Wetter und vor 70'000 Zuschauern statt.
Keystone
Auch die Kleinen: Von Kopf bis Fuss auf Tradition eingestellt.
Auch die Kleinen: Von Kopf bis Fuss auf Tradition eingestellt.
Franziska Scheidegger
«Wir beten zum Wettergott, damit der Festakt vom Sonntag im Freien staffinden kann», sagte Musik-Präsident Hanspeter Seiler an der Eröffnung.
«Wir beten zum Wettergott, damit der Festakt vom Sonntag im Freien staffinden kann», sagte Musik-Präsident Hanspeter Seiler an der Eröffnung.
Keystone
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Mitten im Jodlerdörfli sitzen zwei Handörgelerinnen in Tracht und spielen «Rivers of Babylon». Rundherum stehen naturfrisierte Landwirte mit einer krummen Villiger in der Mundecke und arabische Touristinnen im Hijab. Gestern Sonntag ist in Interlaken das viertägige Eidgenössische Jodlerfest zu Ende gegangen. Ein Anlass, der Klischees über die volkstümliche Schweiz ausgiebig zelebriert und manche gleichzeitig widerlegt hat.

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