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An die Grenzen der Neutralität

Luc Meier* kontrolliert für das Seco, wie Schweizer Waffen in Krisenländern verwendet werden. Wenn andere fliehen, checkt er im Hotel ein.

Was er genau arbeitet, wissen auch seine Freunde nicht: Jurist Meier. (Bilder: Fabian Unternährer)
Was er genau arbeitet, wissen auch seine Freunde nicht: Jurist Meier. (Bilder: Fabian Unternährer)

Nennen wir ihn Luc Meier*. Eines Tages standen zwei Mitglieder des Geheimdienstes vor ihm. Sie stellten sich nicht vor und erklärten nur, er solle nun bitte in den Mini-Van steigen. Zähe, monatelange E-Mail-Verhandlungen waren dem Treffen im Nahen Osten vorausgegangen.

Sie fuhren hinaus in einen Vorort der Stadt, den der 31-jährige Berner nicht kannte; sie waren irgendwo im Nirgendwo in diesem Land, dessen Name Meier nicht nennen darf.

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