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Anna hungerte, um für Freier weniger attraktiv zu sein

Die Tschechin Anna wurde in der Schweiz zur Prostitution gezwungen. In einem Dokumentarfilm spricht sie über ihr Schicksal – und gibt den Opfern des Menschenhandels ein Gesicht.

Anna (links) reckt auf dem Breithorn den Arm in die Höhe und umarmt Regisseurin Chantal Millès.
Anna (links) reckt auf dem Breithorn den Arm in die Höhe und umarmt Regisseurin Chantal Millès.
PD

Anna ist 19 und verliebt. Ihr Freund verspricht der Tschechin eine Arbeit in einer Produktionsfirma für orthopädische Artikel. Er lernt ihre Familie kennen, sie ist voller Hoffnung. Als das Paar in die Schweiz zurückfährt, zeigt er kurz vor der Grenze sein wahres Gesicht. Er nimmt der jungen Frau den Pass ab, sie muss ab sofort seinen Befehlen gehorchen. Anna ist verzweifelt, hat keine Ahnung, wo sie sich befindet. Im Welschland wird sie zur Prostitution gezwungen. Das war vor 14 Jahren.

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