Zum Hauptinhalt springen

Beziehungskrisen sind nicht mitversichert

Immer öfter sagen Paare eine gebuchte Reise ab, weil sie sich verkracht haben. Häufig erfolgen Annullierungen auch wegen einer Schwangerschaft oder weil eine frühere Krankheit wieder ausbricht. In all diesen Fällen haben Versicherte einen schweren Stand.

Wenn bereits vor der Reise Gewitterwolken über der Beziehung aufziehen: Viele Reiseversicherungen zahlen nur, wenn der Streit mit dem Partner eine psychische Krankheit auslöst.
Wenn bereits vor der Reise Gewitterwolken über der Beziehung aufziehen: Viele Reiseversicherungen zahlen nur, wenn der Streit mit dem Partner eine psychische Krankheit auslöst.
Reuters

Die Ferien sind längst gebucht, doch dann gerät die Beziehung mit dem Reisepartner oder der Reisepartnerin in eine tiefe Krise. Einige trennen sich, andere lassen sich scheiden. Auch wenn es nicht so weit kommt, sind gemeinsame Ferien plötzlich undenkbar.

Was tun? Viele lassen sich vom Arzt bestätigen, dass sie aus psychischen Gründen nicht reisefähig sind. Dann verlangen sie von der Annullierungskosten-Versicherung das Geld für die vorausbezahlte Reise zurück. Thomas Tanner, Direktor der Europäischen Reiseversicherung, bestätigt: «Wir haben vermehrt Fälle, in denen ein Ehe- oder Lebenspartner eine Reise wegen psychischer Belastung infolge einer Beziehungskrise absagt. Das hängt mit der gesellschaftlichen Entwicklung zusammen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.