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Das Kind als Intelligenzbestie

Immer mehr Eltern wollen wissen, wie hoch der IQ ihres Nachwuchses ist. Ein Test ist jedoch nur in bestimmten Fällen sinnvoll.

Christina Berndt
Mein Stein, dein Stein, Einstein: Es können nicht alle so gescheit sein wie der Physiker. Foto: Kilian J. Kessler
Mein Stein, dein Stein, Einstein: Es können nicht alle so gescheit sein wie der Physiker. Foto: Kilian J. Kessler

Marlene hat jetzt einen Wert. Der ist nicht so hoch, wie ihre Eltern gedacht haben, aber immerhin. 120 lautet er. Marlene wird ihn für den Rest des Lebens mit sich herumtragen. Das ist ihr IQ, so intelligent ist sie. Klar überdurchschnittlich. Aber auch eindeutig nicht hochbegabt. Das hatten ihre Eltern eigentlich erwartet, als sie Marlene zum Psychologen schickten. Erwartet. Gehofft. Befürchtet. Irgendwie alles zusammen. Schliesslich war die heute Elfjährige die Beste in ihrer Klasse, als vor zwei Jahren ihr Intelligenzquotient vermessen wurde. Ein aufgewecktes Kind, ehrgeizig und lernbegierig. Eine begabte Schülerin – und nun doch nicht hochbegabt.

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