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«Den Begriff Demenz gibt es nicht mehr»

Der Zürcher Geronto-Psychiater Christoph Held hat ein Buch über Alzheimer geschrieben. Es hilft, Betroffene zu verstehen.

Mit Christoph Held sprach Michael Meier
«Alzheimer ist nach wie vor ein Rätsel»: Geronto-Psychiater Christoph Held.
«Alzheimer ist nach wie vor ein Rätsel»: Geronto-Psychiater Christoph Held.

In Ihrem Buch beschreiben Sie «Prodromi»: Demenzsymptome, die auftreten, lange bevor die Krankheit ausbricht. Wie erkennt man solche frühen Symptome?

Das sind ganz frühe Veränderungen, die sich fünf bis zehn Jahre vor den ersten Störungen des Gedächtnisses manifestieren können. Speziell daran ist gerade, dass Betroffene selber diese Wesens- oder Verhaltensveränderungen, die Angehörige sehr wohl spüren, meist nicht wahrnehmen. Im späteren Verlauf der Krankheit spricht man von Anosognosie, was bedeutet, dass Betroffene Veränderungen des Gedächtnisses und des Verhaltens nur teilweise wahrnehmen.

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