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«Denken wie die Bad Guys»

Claudio De Maio bricht Schlösser in ganz Zürich auf. Und sieht dabei extreme Dinge.

Der Schlossknacker: Claudio De Maio vor einer gepanzerten Hochsicherheitstür.
Der Schlossknacker: Claudio De Maio vor einer gepanzerten Hochsicherheitstür.
Dominique Meinberg

Herr De Maio, als Inhaber eines Schlüsseldienstes bekommen Sie einen Einblick hinter verschlossene Türen. Was sehen Sie da so?

Viel Extremes. Einmal brach ich für zwei perfekt gepflegte, junge Frauen die Wohnung auf. Drinnen herrschte ein unvorstellbares Chaos, es stank erbärmlich. Zigarettenstummel füllten die ganze Badewanne, sie war ein einziger Aschenbecher. Dann hatte ich einen Lokführer, in dessen Wohnung man vor lauter Gerümpel kaum reinkam. Überall rannten riesige Käfer herum. Fassaden darf man nicht trauen. Mein Tipp: Bevor man mit jemandem zusammenkommt, sollte man sich dessen Wohnung anschauen. Unangemeldet, versteht sich.

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