Zum Hauptinhalt springen

Der Anti-Carlos

Früher suchte Zidov Akuma seine Gegner auf der Strasse, heute findet er sie im Ring. Seine Autobiografie zeigt, wie er zum verwandelten Fighter wurde.

Tattoos, Narben, gebrochene Knochen: Zidov Akumas Körper bürgt für seine Geschichte.
Tattoos, Narben, gebrochene Knochen: Zidov Akumas Körper bürgt für seine Geschichte.
Tom Kawara

Dominik Zidov raubte Fussgänger aus, dealte mit Gras und Ecstasy, überfiel Tankstellen mit Schreckschusspistolen. Er gehörte zu den jungen Männern, deren Blick man intuitiv ausweicht. Das war vor zehn Jahren. Heute nennt er sich Zidov Akuma. Er trinkt Latte macchiato, wohnt vorübergehend bei den Eltern und schwärmt von Projekten mit Strassenkindern. Wie viele Geläuterte verkündet er eine frohe Botschaft: «Thaiboxen kann so viel verändern. Es hat mein Leben gerettet.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.