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«Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt»

Judith Butler kämpft gegen all das, was Donald Trump vertritt. Im Interview analysiert Amerikas wichtigste Intellektuelle die Angst und die Wut, die zur Wahl des neuen Präsidenten führten.

Mit Judith Butler sprach Andreas Tobler
Die Linke brauche eine neue ökonomische Vision, sagt Judith Butler. Foto: Urban Zintel (Laif)
Die Linke brauche eine neue ökonomische Vision, sagt Judith Butler. Foto: Urban Zintel (Laif)

In Ihren ersten Stellungnahmen nach der Wahl von Donald Trump wirkten Sie völlig schockiert.

Selbstverständlich war es niederschmetternd, mitzuerleben, dass jemand gewählt wird, der androht, Millionen von Menschen zu deportieren. Jemand, der ganz offen sexuelle Gewalt befürwortet und dessen rassistische Ansichten deutlich sind. Überraschend war das nicht so sehr, weil wir gedacht hatten, das amerikanische Volk sei «besser» als das, was nun geschehen ist. Sondern weil die Umfragen einen klaren Sieg Clintons vorausgesagt hatten.

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