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Der nackte Alltagswahnsinn

Luzern ahndet den Missbrauch des öffentlichen Raums rigoros.

Erwin Haas

Friedliebende Denker und einfach verdrahtete Konfliktforscher weisen gern darauf hin, dass die meisten Probleme der Menschheit gelöst wären, wenn sich nur alle an das einleuchtende Sprichwort halten würden: «Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.»

Für ein dicht bevölkertes Land wie die Schweiz taugt dieser Glaube aber schon lange nicht mehr. Denn was man heutzutage auch immer tut oder lässt: Einer stört sich bestimmt daran und beschreitet notfalls den Rechtsweg – und sei es nur drum, weil andere gar nichts tun.

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