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«Der Papst ist nicht der Herr der Kirche»

Einsiedelns Abt Martin findet, bei einer Bischofswahl solle das Volk mitreden. Solche Reformideen leitet er aus der Tradition ab.

Er sehe sich nicht als Spalter und argumentiere gut katholisch, sagt der Ende Jahr scheidende Abt: Martin Werlen. (Bild: Adrian Moser, Der Bund)
Er sehe sich nicht als Spalter und argumentiere gut katholisch, sagt der Ende Jahr scheidende Abt: Martin Werlen. (Bild: Adrian Moser, Der Bund)

Sie haben auf Ende Jahr Ihren Rücktritt erklärt. Wieso eigentlich? Eine zweite Amtszeit wäre ja möglich gewesen.

Bevor wir einen Abt wählen, legen wir die Amtszeit fest. 2001 haben wir uns für eine Amtsdauer von zwölf Jahren entschieden. Für mich stand fest, das Amt diese zwölf Jahre so gut wie möglich auszuüben. Vor anderthalb Jahren kam von Mitbrüdern die Bitte, doch weiter dafür bereit zu sein. Gespräche mit verschiedenen Menschen haben mich jedoch in meiner Haltung bestärkt: Nach zwölf Jahren gebe ich das Amt weiter.

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