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Der zweitschönste Tag im Leben

Die Statistik sagt: Die zweite Ehe hat ein 10 Prozent höheres Scheidungsrisiko als die erste. Doch es gibt gute Gründe, sie trotzdem zu wagen.

Es nach einer gescheiterten Ehe erneut zu wagen, ist ein Triumph der Hoffnung über die Erfahrung: Paar auf einem Parkplatz.
Es nach einer gescheiterten Ehe erneut zu wagen, ist ein Triumph der Hoffnung über die Erfahrung: Paar auf einem Parkplatz.
Keystone

«Ehemänner unterscheiden sich so wenig voneinander, dass man genauso gut den ersten behalten kann», schrieb Adela Rogers St. Johns, eine berühmte amerikanische Journalistin, in den 20er-Jahren über die Zweitehe. Der Satz, so zynisch er auch sein mag, stimmt, was das Ergebnis anbelangt, denn heutige Statistiken besagen allesamt: Die zweite Ehe ist äusserst riskant. Sie hat ein um 10 Prozent höheres Risiko, geschieden zu werden als die erste – also 60 Prozent. Wer sich gar zum dritten Mal traut, hat noch schlechtere Karten. In der Schweiz wie in Deutschland oder den USA.

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