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«Die Familie ist nicht sakrosankt»

Der Zürcher Soziologe Klaus Haberkern hat im Auftrag der OECD eine Studie zur Zukunft der Familie verfasst. Sein Fazit: Die Politik sollte sich vom traditionellen Bild verabschieden – gerade mit Blick auf die Altenpflege.

«Über 65-Jährige leisten mehr für Angehörige und Gesellschaft, als sie zurückbekommen», sagt Klaus Haberkern.
«Über 65-Jährige leisten mehr für Angehörige und Gesellschaft, als sie zurückbekommen», sagt Klaus Haberkern.
Doris Fanconi

Was haben Sie gegen die Familie? Nichts, im Gegenteil. Doch in der Politik könnte man auf den Begriff verzichten. Die Strukturen haben sich verändert. Wir haben mehr Scheidungen und mehr Regenbogen- und Einelternfamilien. Für Kinder sind Erwachsene wichtig, die sich um sie kümmern. Das müssen nicht unbedingt die biologischen Eltern sein, nicht einmal ein ganzes Leben lang dieselben Personen. Wir müssen hier flexibler sein, sodass möglichst viele ihre Vorstellung von Familie leben können..

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