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Die Frau des Papstes

Francesca Chaouqui wurde von Papst Franziskus in die achtköpfige Finanzkommission des Vatikans berufen. Das passt nicht allen. Ihre Oben-ohne-Bilder erst recht nicht.

Francesca Chaouqui sorgt wegen Twitterfotos - und ihrer Berufung in die Finanzkommission des Vatikans - für Furore.
Francesca Chaouqui sorgt wegen Twitterfotos - und ihrer Berufung in die Finanzkommission des Vatikans - für Furore.
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Papst Franziskus hält – bis jetzt – an seiner umstrittenen Wahl von Francesca Chaouqui fest.
Papst Franziskus hält – bis jetzt – an seiner umstrittenen Wahl von Francesca Chaouqui fest.
Keystone
Der persönliche Butler von Papst Benedikt XVI., Paolo Gabriele, wurde als Urheber von Vatileaks verurteilt, später aber vom ehemaligen Papst selbst begnadigt.
Der persönliche Butler von Papst Benedikt XVI., Paolo Gabriele, wurde als Urheber von Vatileaks verurteilt, später aber vom ehemaligen Papst selbst begnadigt.
Keystone
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Das Bild sieht aus wie dasjenige eines Hollywood-Stars: in Schwarzweiss gehalten, die Frau darauf perfekt geschminkt, mit wallendem Haar und leicht geöffnetem Mund. Francesca Chaouqui sieht nicht aus, wie man sich eine gewöhnliche Angestellte vorstellt. Und schon gar nicht, wie man sich eine Angestellte des Vatikans vorstellt. Weil man ja schon gar nicht auf die Idee käme, dass dort Frauen arbeiten, ausser vielleicht als Haushälterinnen oder Köchinnen. Chaouqui aber ist Juristin, und sie wurde von Papst Franziskus höchstpersönlich in die achtköpfige Finanzkommission des Vatikans berufen. Die Kommission soll aufräumen, denn die Vorwürfe, die seit geraumer Zeit im Raum stehen, sind unschön: Von Geldwäscherei und Steuerhinterziehung ist die Rede.

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