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Die grössten Hoffnungen der Schweizer

Schweizerinnen und Schweizer blicken mehrheitlich optimistisch ins neue Jahr. Negativer wird die Sicht, wenn es um entfernte Entwicklungen geht. Grösster bekannter Hoffnungsträger ist dennoch ein Ausländer.

In nichts stecken Schweizerinnen und Schweizer für das Jahr 2013 so grosse Hoffnungen wie in eine glückliche Ehe, die Familie oder die Partnerschaft: 89 Prozent der rund 7500 befragten Schweizerinnen und Schweizer nennen diese drei Begriffe als «sehr wichtige persönliche Hoffnungen» für das neue Jahr. Auf Platz zwei folgt die persönliche Gesundheit mit 82 Prozent, wie die Zukunftsforscher von Weiterdenken.ch und Swissfuture in ihrem neuesten Hoffnungsbarometer ausweisen.

Auch bei den grössten persönlichen Hoffnungsträgern nennen vier von zehn Befragten den Ehe- oder Lebenspartner. Dieser ist damit wichtiger als Gott, auf den nur drei von zehn hoffen. 62 Prozent und damit mit Abstand am meisten Menschen in der Schweiz stecken die grössten Hoffnungen allerdings in die «vielen Helden des Alltags ohne grosse Namen».

Wenig inspirierend wirken offensichtlich Bundesräte und Wirtschaftsführer. Höchstens 10 Prozent der Befragten geben sie als grösste Hoffnungsträger an. Deutlich mehr Punkte macht US-Präsident Barack Obama, der hinter den Helden des Alltags auf Platz zwei figuriert. Offenbar hat seine Wiederwahl im November für einen erneuten Popularitätsschub gesorgt. Zwischenzeitlich war er von der Spitzenposition (2009) im letzten Jahr bis auf Rang 7 abgerutscht.

Auch Grosseltern hoch im Kurs

Bei den Personengruppen, die in «besonderer Weise Hoffnung vermitteln» sollen, liegt der Ehe- und Lebenspartner wiederum auf Platz eins. 78 Prozent der befragten Personen stufen ihre Liebste oder ihren Liebsten in diesem Zusammenhang als «sehr wichtig» ein. Auf den weiteren Plätzen folgen die Eltern und Grosseltern (72 Prozent) sowie die Freunde (70 Prozent). Auf sich selbst setzen dagegen nur 60 Prozent.

Generell optimistisch eingestellt für das neue Jahr sind mehr als sieben von zehn Schweizerinnen und Schweizern. Auch im Hinblick auf die Entwicklungen in nationaler Politik und Wirtschaft überwiegt die Zuversicht. Anders sieht die Einschätzung für die globale Politik und Wirtschaft aus: Hier befürchten sieben von zehn Befragten, dass die Lage im Jahr 2013 schlimmer wird.

SDA/rub

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