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«Die Kalaschnikow war grösser als ich»

Kon Kelei war Kindersoldat im Südsudan. Als er vier Jahre alt war, übergaben ihn seine Eltern den Rebellen, die gegen die Regierungstruppen aus dem Norden kämpften. Als Sechsjähriger erhielt er eine militärische Ausbildung, mit zehn Jahren desertierte er. «Ein Kindersoldat kann sich wieder integrieren», sagt Kelei, der heute als Rechtsanwalt arbeitet.
Weltweit werden rund 250'000 Kinder als Soldaten missbraucht. Im sudanesischen Bürgerkrieg rekrutierten vor allem die Rebellen der SPLA (Sudan People's Liberation Army) Kinder für den Krieg (Bild). Gemäss einem Bericht der Unicef gibt es im Südsudan, das seit zwei Jahren ein unabhängiger Staat ist, immer noch rund 2000 Kindersoldaten.
Kindersoldaten sind gemäss einer UNO-Definition «alle Personen unter 18 Jahren, die von Streitkräften oder bewaffneten Gruppen rekrutiert oder benutzt werden oder wurden, egal in welcher Funktion oder Rolle, darunter Kinder, die als Kämpfer, Köche, Träger, Nachrichtenübermittler, Spione oder zu sexuellen Zwecken benutzt wurden.» Ausdrücklich sind es nicht nur Kinder, die aktiv an Kampfhandlungen teilgenommen haben.
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