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Die Neuen unter den 100 Einflussreichsten

Das «Time»-Magazin hat die Liste der einflussreichsten Personen veröffentlicht. Neu finden sich darauf ein dänischer Koch, ein russischer Blogger und ein anonymes Hacker-Kollektiv.

«Ein führungsloser Haufen an Gehirnen, der im Internet gegen immer neue, mächtige Feinde kämpft»: Mit der Hackergruppe Anonymous wurde eine Organisation in die Liste aufgenommen, die kein offizielles Gesicht hat – Anonymous-Aktivist in Frankreich. (20. Januar 2012)
«Ein führungsloser Haufen an Gehirnen, der im Internet gegen immer neue, mächtige Feinde kämpft»: Mit der Hackergruppe Anonymous wurde eine Organisation in die Liste aufgenommen, die kein offizielles Gesicht hat – Anonymous-Aktivist in Frankreich. (20. Januar 2012)
AFP
«Er hat das Vorurteil beseitigt, dass Amerikaner asiatischer Herkunft in der NBA keine Chance haben»: Jeremy Lin, Spieler der Basketball-Mannschaft New York Knicks. (16. März 2012)
«Er hat das Vorurteil beseitigt, dass Amerikaner asiatischer Herkunft in der NBA keine Chance haben»: Jeremy Lin, Spieler der Basketball-Mannschaft New York Knicks. (16. März 2012)
AFP
... und der neue «Oberste Führer» Nordkoreas, Kim Jong-un. (15. April 2012)
... und der neue «Oberste Führer» Nordkoreas, Kim Jong-un. (15. April 2012)
AFP
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Während die deutsche Kanzlerin Angela Merkel erneut auf der «Time»-Liste ist, fiel der französische Präsident Nicolas Sarkozy diesmal raus. Als einzige Französin schaffte es IWF-Chefin Christine Lagarde in die heute veröffentlichte Publikation. Zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten zählen nach Auffassung der Zeitschrift auch der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, und Apple-Chef Tim Cook.

Dem exklusiven Kreis gehören ausserdem US-Präsident Barack Obama, seine Aussenministerin Hillary Clinton oder der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu an. Auch die ägyptische Menschenrechtsaktivistin Samira Ibrahim und der oppositionelle russische Blogger Alexej Nawalny werden aufgeführt.

Hacker, Musiker und Prinzessinnen

Zum ersten Mal auf der Liste ist die Internet-Hacker-Gruppe Anonymous. Diese hatte im vergangenen Jahr immer wieder mit virtuellen Angriffen auf Behörden und Unternehmen von sich reden gemacht.

Bei den Sportlern werden unter anderem der argentinische Fussball-Star Lionel Messi, der serbische Tennisspieler Novak Djokovic und der Basketballer Jeremy Lin aufgeführt.

Auch Sängerinnen wie Adele, Rihanna oder Beyoncé sowie Schauspielerin Tilda Swinton stehen auf der «Time»-Liste. Die britische Prinzessin Kate und ihre Schwester Pippa Middleton schafften es ebenfalls auf die begehrte Liste, ebenso wie Sarah Burton, die das Hochzeitskleid der Frau von Prinz William entwarf.

Mehr Frauen, weniger US-Amerikaner

Insgesamt sind diesmal 38 Frauen aufgeführt - deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Zudem ist die Aufstellung nicht mehr ganz so US-dominiert wie in den Vorjahren. Dem amerikanischen Kontingent stehen 54 internationale Persönlichkeiten gegenüber.

Jedes Jahr wählt «Time» einhundert prägende Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur aus. Über eine Vorauswahl der «Time»-Redaktion stimmen die Leser online ab.

Ausgewählt worden seien Menschen, deren Einfluss «dauerhaft und zugleich - mit einigen wenigen Ausnahmen - anerkennenswert» sei, schrieb das Magazin auf seiner Internetseite.

(dapd/sda)

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