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«Die soziale Ungleichheit hat sich verschärft»

Der Schweizer Soziologe Ueli Mäder über Arme und Reiche in der Schweiz, ihr Selbstbild, ihre Strategien.

Muriel Gnehm
Leere Taschen: In der Schweiz für fast eine Million Menschen Realität.
Leere Taschen: In der Schweiz für fast eine Million Menschen Realität.
Keystone

Schwarz-rot prangen die Lettern auf dem Cover des Buches von Walter Wüllenweber, «Die Asozialen». Der «Stern»-Journalist zeigt darin auf, wie Ober- und Unterschicht Deutschland ruinieren, indem sich die Unterschicht von den bürgerlichen Wertvorstellungen verabschiedet hat und die Oberschicht sich in eine Parallelwelt zurückzieht. Und er sieht Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Schichten: Sie tricksen, was das Zeug hält, sie registrieren kaum noch einen Zusammenhang zwischen Leistung und Erfolg, sie leben auf Kosten der Mittelschicht. Wir haben den Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder mit Wüllenwebers Thesen konfrontiert.

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