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«Die Täter sind in der Regel pädosexuelle Männer»

Martin Boess von der Schweizerischen Kriminalprävention über Cyber-Grooming und den Fall Paul.

Ein Mädchen spielt mit einem iPad. (Archivbild)
Ein Mädchen spielt mit einem iPad. (Archivbild)
Gaetan Bally, Keystone

Paul traf sich über ein Onlinegame mit dem Täter. Sind solche Fälle vermeidbar? Ja, wenn man die gängigen Präventionsbotschaften anwendet: Jüngere Kinder dürfen in Chats keine Namensangaben oder Ortsangaben machen. Die Eltern sollten ausserdem ein grosses Interesse daran zeigen, was die Kinder im Internet tun, und mit ihnen über Gefahrenpunkte sprechen. Genauso wichtig ist, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen Kind und Eltern besteht. Ich nehme an, dass dies Paul zum Verhängnis wurde. Er hat sich mit seinen Problemen statt an die Eltern einer fremden Person zugewandt.

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