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Die zehn Gebote der Luzerner Starökonomin

Iris Bohnet sitzt im CS-Verwaltungsrat und unterrichtet in Harvard Staatsoberhäupter. Ein Porträt in zehn Leitsätzen.

Claudia Senn
«Wer Karriere machen will, braucht einen Mann, der an Gleichberechtigung glaubt»: Iris Bohnet. Foto: Getty Images
«Wer Karriere machen will, braucht einen Mann, der an Gleichberechtigung glaubt»: Iris Bohnet. Foto: Getty Images

Selbst nach längerem Nachdenken fällt einem keine andere Frau aus der Schweiz ein, die auf eine so glänzende akademische Karriere zurückblicken könnte wie Iris Bohnet. Die 52-jährige Luzernerin ist die erste Schweizerin, die eine ordentliche Professur in Harvard ergattert hat. An der Kennedy School of Government bildet sie die globale Elite von morgen aus: künftige Staatsoberhäupter, Wirtschaftsführer, Kronprinzen, die sich hier mit den zentralen Herausforderungen des Planeten auseinandersetzen. Unter den Absolventen sind Schwergewichte wie der ehemalige Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon oder Ellen Johnson Sirleaf, die mit einem Friedensnobelpreis gekrönte Präsidentin von Liberia. Ebenso prominent sind die Gastreferenten: Für ein Seminar, in dem Frauen auf eine politische Karriere vorbereitet werden, verpflichtete Bohnet Hillary Clinton.

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