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Diese merkwürdige Arroganz vieler Eltern

Mütter und Väter behaupten gerne, ihr Nachwuchs bezahle dereinst für die Kinderlosen. Das ist moralisch heikel – und ein Irrtum.

Die meisten Kinder kosten den Staat mehr, als sie ihm später einbringen: Junge Fahnenschwinger an einer 1.-August-Feier auf dem Rütli. Foto: Keystone
Die meisten Kinder kosten den Staat mehr, als sie ihm später einbringen: Junge Fahnenschwinger an einer 1.-August-Feier auf dem Rütli. Foto: Keystone

Kinder, sagen Eltern, seien das Schönste überhaupt. Erst sie gäben dem Leben einen Sinn. Deshalb lassen Frauen mitunter strapaziöse Hormonbehandlungen über sich ergehen, investieren Paare Unsummen in fertilitätssteigernde Massnahmen. Weil die Sehnsucht nach Nachwuchs gross ist.

Eltern sagen nicht: Wir zeugen Kinder, weil wir das als unsere Pflicht erachten. Weil wir Nachwuchs fürs Vaterland produzieren wollen, Steuerzahler, AHV-Garanten. Das sagt niemand, weil die Familiengründung in westlichen Ländern eine so private wie emotionale Entscheidung ist.

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