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Du sollst nicht fliegen

Es ist fast egal, wie man lebt: Ob man Abfall trennt, Bäume streichelt, bio isst. Was zählt, ist vor allem der Verzicht auf ein Transportmittel: Das Flugzeug.

Transportmittel oder Klimasünder? Wer das Fliegen rechtfertigen will, unterscheidet zwischen Pflicht und Lust. Ein A380 in Paris. (15. Juni 2015)
Transportmittel oder Klimasünder? Wer das Fliegen rechtfertigen will, unterscheidet zwischen Pflicht und Lust. Ein A380 in Paris. (15. Juni 2015)
AP/Francois Morri
Sünde Fliegen: An einem Wochenende sind es in Zürich-Kloten, was nur ein Flughafen auf dieser Erde ist, 270'000 Passagiere. (29. April 2013)
Sünde Fliegen: An einem Wochenende sind es in Zürich-Kloten, was nur ein Flughafen auf dieser Erde ist, 270'000 Passagiere. (29. April 2013)
Christian Beutler, Keystone
So viel zu den Erdrettern: Die versammelten Vielflieger, Meilensammler, Wochenendhüpfer, Feriendüser, Freizeitpassagiere machen an der Erdzerstörung eifrig mit. Eine Klimaaktion in Warschau. (16. November 2013)
So viel zu den Erdrettern: Die versammelten Vielflieger, Meilensammler, Wochenendhüpfer, Feriendüser, Freizeitpassagiere machen an der Erdzerstörung eifrig mit. Eine Klimaaktion in Warschau. (16. November 2013)
AP/Alik Keplicz
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Wir können die Diskussion abschliessen. All das Gewäsch über Fussabdruck und Nachhaltigkeit können wir uns sparen. Wir brauchen keine Rechtfertigung mehr vor der Arglist des Konsums. Es ist nicht länger nötig, über das Abfalltrennen zu sinnieren. Weder der Zivilpanzer noch das Zweitauto sind ein Problem. Dass wir die Häuser so vorbildlich isolieren, spielt keine Rolle. Um die Zersiedelung und ihre Kosten müssen wir uns nicht kümmern. 2000 Watt? Brav, aber wirkungslos. Zusammenfassend: Alle unsere wohlmeinenden Anstrengungen, die Erde zu retten, sind lächerlich.

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