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Ein afrikanisches Weihnachtsmärchen

Ein afrikanisches Ehepaar, durch ein Unglück getrennt, findet sich im Kanton Bern wieder. Was wie eine Weihnachtsgeschichte klingt, entpuppte sich als Märchen.

Ein afrikanisches Paar hat sich in Bern wiedergefunden.
Ein afrikanisches Paar hat sich in Bern wiedergefunden.
Imago

Die frohe Botschaft kam zum ersten Advent: In Bern hat sich ein junges schwarzafrikanisches Ehepaar wiedergefunden. Verloren hatte es sich angeblich im Juni 2008 auf der Flucht aus Libyen bei einem tragischen Bootsunglück vor Lampedusa.

Nach monatelangem Warten haben die beiden mit ihrem letzten Geld zwei Plätze auf einem überfüllten Kutter nach Europa ergattert. Kurz vor dem italienischen Zielhafen kommt es zum Drama: Das Boot bricht in einem Sturm auseinander. Dutzende ertrinken. Der junge Mann versucht verzweifelt, seine Frau auf einem schwimmenden Brett festzuhalten. Doch seine Kräfte schwinden – er muss die Geliebte loslassen. Er hat Glück: Die italienische Küstenwache rettet ihn. Seine Frau bleibt während dreier Jahre verschollen.

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