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Ein Schatz aus Gold und Edelsteinen

In den unterirdischen Kammern eines Hindutempels haben Archäologen einen Goldschatz mit Milliarden-Wert entdeckt. Nun sollen weitere Kammern geöffnet werden, die seit 140 Jahren verschlossen sind.

Erst seit Kurzem unter staatlicher Verwaltung: Der Sree-Padmanabhaswamy Tempel.
Erst seit Kurzem unter staatlicher Verwaltung: Der Sree-Padmanabhaswamy Tempel.
Keystone

In einem Hindutempel im Süden Indiens ist ein riesiger Schatz aus Gold, Silber, Münzen und Edelsteinen gefunden worden. Sein Wert werde auf umgerechnet gut 9,4 Milliarden Franken geschätzt, sagte ein hoher Beamter des Bundesstaats Kerala der Nachrichtenagentur AFP.

Die Kostbarkeiten seien in mindestens fünf unterirdischen Kammern des wegen seiner aufwändigen Skulpturen bekannten Sree-Padmanabhaswamy-Tempels entdeckt worden. Die Polizei habe in dem Bauwerk umgehend Überwachungskameras und Alarmanlagen angebracht.

Opfergaben von Gläubigen

«Wir sind dabei, noch eine weitere Geheimkammer zu öffnen, die seit fast 140 Jahren verschlossen war», sagte der Beamte. Den tatsächlichen Wert der gefundenen Schätze müssten nun Archäologen bestimmen. Nach Angaben des Beamten ist eine der entdeckten Halsketten rund sechs Meter lang. Ausserdem seien tausende Goldmünzen gefunden worden. Die in unterirdischen Gewölben unter Hindutempeln verwahrten Schätze sind Opfergaben von Gläubigen.

Der dem Hindugott Vishnu geweihte Tempel war vor hunderten von Jahren erbaut worden. Seit Indien im Jahr 1947 von Grossbritannien unabhängig wurde, kümmerte sich eine Stiftung von Nachkommen der früheren regionalen Herrscherfamilie um die Anlage. Erst nach einem neuen Urteil des Obersten Gerichts übernahmen staatliche Stellen die Verwaltung. Bislang galt der Thirupathy-Tempel im südlichen Bundesstaat Andhra Pradesh als reichste Kultstätte des Landes.

AFP/kpn

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