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«Eine Blutrache sieht nur die Tötung eines Mannes vor»

Die Familie der getöteten Kosovarin aus Pfäffikon soll die Blutrache gegenüber der Familie des Täters ausgesprochen haben. Ein Experte erklärt, worum es bei dieser alten Tradition geht und wann sie angewendet wird.

Trauerbekundungen für die getötete Leiterin des Sozialamtes.
Trauerbekundungen für die getötete Leiterin des Sozialamtes.
Stefan Hohler
Hier geschah die erste Tat: Der 59-jährige Kosovare erschoss seine Frau beim Bahnübergang.
Hier geschah die erste Tat: Der 59-jährige Kosovare erschoss seine Frau beim Bahnübergang.
Markus Heinzer, newspictures
Gab Auskunft: Marcel Strebel, Chef der Informationsabteilung der Kantonspolizei Zürich, vor den Medien.
Gab Auskunft: Marcel Strebel, Chef der Informationsabteilung der Kantonspolizei Zürich, vor den Medien.
Lucienne-Camille Vaudan
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Der Doppelmord in Pfäffikon könnte noch mehr Opfer kosten: Die Familie der erschossenen Ehefrau des Täters Shani S. soll laut Berichten der «SonntagsZeitung» über einen Mittelsmann der Familie des Täters mitgeteilt haben, dass man sich rächen werde. Redaktion Tamedia sprach mit einem Experten über die sogenannte Blutrache und deren Konsequenzen. Rainer Matter war jahrelang als Länderexperte für die Schweizerische Flüchtlingshilfe zuständig und hat unter anderem die Studie «Bedeutung der Tradition im heutigen Kosovo» verfasst.

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