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Eiseskälte als Therapie

Halb nackte Schneewanderungen, ein Eisbad oder einfach eine kalte Dusche – immer mehr Menschen finden in der Kälte Gesundheit. Und manchmal sogar Erfüllung.

Gedanken und Probleme sind ganz weit weg: Der «Ice Man» Wim Hof bei einer seiner Aktionen. Foto: Henny Boogert
Gedanken und Probleme sind ganz weit weg: Der «Ice Man» Wim Hof bei einer seiner Aktionen. Foto: Henny Boogert

Der Kälteschock beginnt im Quartier­laden. Beat Brun (34), Unternehmensberater aus Zürich, will den Filialleiter des Maxi beim Schaffhauserplatz sprechen. 30 bis 40 Kilogramm Eis brauche er, ob er einen Spezialpreis bekommen könne, sein üblicher Eislieferant sei in den Ferien. Der Filialleiter nickt. 2.10 Franken das Kilo, 50 Rappen Rabatt. «Grosse Party?», fragt der Filialleiter. «Äh nein, ein Eisbad», sagt Brun, «gut für Geist und Körper». Der Filialleiter nickt wieder, soll er doch.

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