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«Entweder machen Sie Kinderschutz – oder in die Hosen»

Ulrich Lips hat die Kinderschutzgruppe des Kinderspitals Zürich geprägt. Jetzt geht er in Pension. Er wünscht sich von Ärzten und Lehrern mehr Zivilcourage.

«Manche Fälle waren schwer auszuhalten»: Ulrich Lips, abtretender Leiter der Zürcher Kinderschutzgruppe. Foto: Sophie Stieger
«Manche Fälle waren schwer auszuhalten»: Ulrich Lips, abtretender Leiter der Zürcher Kinderschutzgruppe. Foto: Sophie Stieger

Herr Lips, wir führen dieses Gespräch in Ihrer letzten Arbeitswoche. Am Montag werden Sie nach 25 Jahren am Kinderspital pensioniert. Wie sieht es in Ihnen aus?

Vor einem Jahr, am 30. September 2012, habe ich begonnen, jeden 30. des Monats bewusst zu leben. Ich habe unter anderem ein Buch mit Gedanken an die Pensionierung gefüllt. Wie geht es mir? Was fühle ich gerade? Solche Dinge. Mittlerweile sind es 12 Einträge, und ich kann sagen: Es hat sich gelohnt. Die Pensionierung ist für mich jetzt nicht mehr so ... (hält inne) schlimm.

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