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«Es braucht die ausdrückliche Solidarität der Männer»

Damit mehr Mütter arbeiten können, muss ein Umdenken stattfinden, sagt die Expertin.

Sylvie Durrer ist Direktorin des Eidgenössischen Büros für Gleichstellung von Frau und Mann (EBG). Sie beschäftigt sich mit Gender- und gleichstellungspolitischen Fragen. Kind und Karriere in der Schweiz.

Viele gut qualifizierte Mütter fühlen sich auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Warum sind Familie und Beruf so schwer zu kombinieren?

Es gibt zwei grosse Probleme: Erstens ist es verpönt, Mutter zu sein und in einem 80- oder 100-Prozent Pensum zu arbeiten. Das Bild der Rabenmutter beherrscht die Köpfe. Zweitens gibt es kaum Teilzeitstellen in Kaderpositionen. Beide Tabus gilt es zu brechen. Dazu muss ein Umdenken in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und bei den Frauen selbst stattfinden.

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