Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Der Brand in London ist eine Folge der obszönen Ungleichheit»

«Drei Jahrzehnte Bereicherung und Egoismus haben zum Feuer im Londoner Hochhaus beigetragen»: Pankaj Mishra. Foto: Harry Borden (Getty Images)

Englische Version

Lesen Sie das Interview im Original.

Die «Washington Post» nannte den Brand im Londoner Grenfell Tower ein Symptom für die Krise der westlichen Demokratie, weil die sich nicht mehr um die Armen kümmere.

Sie leben abwechselnd in London und in einem kleinen Ort am Fuss des Himalaja. Was geht in Ihnen jeweils vor, wenn Sie in Ihre Heimat zurückkehren?

Immer wieder hört man von der Gewalt, die indische Männer Frauen antun, vor allem in Delhi. Woher kommt dieser Hass?

In Ihrem neuen Buch, dem «Zeitalter des Zorns», erinnern Sie an «liberté, égalité, fraternité», die Utopien der Französischen Revolution – und dass immer mehr Menschen auf der Welt realisieren, dass diese Werte niemals für sie gelten werden. Reagieren sie deshalb mit wachsendem Hass?

Auch die USA kommen nicht zur Ruhe. Im Gegenteil. Glauben Sie, dass die Ermittlungen gegen Donald Trump ein Amtsenthebungsverfahren auslösen könnten?

Dass Leute jemanden wählen, der nachweislich gegen ihre Interessen handelt, erstaunt immer wieder. Es gab in den USA auch viel zu reden. Was ist Ihre Erklärung?

Immerhin scheint es in Europa Gegenreaktionen zu geben. Theresa May könnte nach ihrer Wahlniederlage zum ­Rücktritt gezwungen werden, und Marine Le Pen und Geert Wilders wurden klar nicht gewählt.

«Mehr Bürger werden sich wieder politisieren.»

Wie kommt es, dass ältere Politiker wie Jeremy Corbyn und Bernie Sanders so viele junge Anhänger ansprechen?

Was gefällt Ihnen an England besonders?

Als Margaret Thatcher starb, schrieb der Schriftsteller Ian McEwan, auch die Linke müsse ihr dankbar sein, denn Thatcher habe derart viele gute Filme und Bücher inspiriert.