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Es hat wieder gepiepst

Pokémons, Terror, der Wetterbericht: Es wird immer schwieriger, nicht aufs Handy zu schauen. Und das ist erst der Anfang.

Dass das alles nicht nur gesund sein könnte, wissen wir, danke. Junge Pokémon-Jäger unterwegs in Sokcho, Südkorea. Foto: Jean Chung (Getty Images)
Dass das alles nicht nur gesund sein könnte, wissen wir, danke. Junge Pokémon-Jäger unterwegs in Sokcho, Südkorea. Foto: Jean Chung (Getty Images)

Immer mit der Ruhe. Axtmörder im Regionalzug, Panzer in Istanbul, überfahrene Kinder an der Côte d’Azur, Massaker in der Disco – alles kein Grund, die Nerven zu verlieren. Denn hinter diesen Schlagzeilen ist die Welt friedlicher denn je. Dies behauptet Psychologieprofessor Steven Pinker, in seinem Buch «Gewalt» von 2011 und auch letzte Woche im Gespräch mit dem US-Sender NPR: «Der langfristige historische Trend ist eindeutig: Die Gewalt nimmt ab.» Seit den 1960ern verschwinde sie aus unserem Alltag, und im Vergleich zu den Prügeln früherer Jahrhunderte lebten wir in geradezu gepamperten Zeiten. Terroristen, sagt Pinker, wollten unsere «Wahrnehmung von Gewalt gezielt verzerren». Das sei fast der Sinn von Terrorismus.

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