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Frauen, wo ist euer Stolz?

7 von 10 Bräuten in der Schweiz nehmen den Namen des Gatten an, jede fünfte Frau hat kein eigenes Einkommen, der Anteil an Chefinnen sinkt wieder. Eine Betrachtung zum Internationalen Frauentag.

Bettina Weber

Kinder lernen früh, dass es zwei Sorten Menschen gibt. Ihre Eltern weisen sie darauf hin, indem sie sagen: «Sag der Frau Danke.» Oder: «Frag den Mann, ob du den Hund streicheln darfst.» Irgendwann wird ihnen auch erklärt, dass Mädchen und Buben zwar unterschiedlich, aber dennoch ebenbürtig seien.

Genauso früh lernen Kinder, dass sie heissen wie ihr Vater. Und die überwältigende Mehrheit ihrer Gspäändli auch. Denn obschon sie das seit 2013 nicht mehr müssten, nehmen immer noch 73 Prozent der Frauen bei der Heirat den Namen ihres Gatten an – heiratet eine Schweizerin einen Schweizer, sind es 80 Prozent. Kinder können daraus nur schliessen: Papi ist wichtiger als Mami.

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